Projekte und Arbeitsgruppen


1. »Studium des Buddhismus«:

Mit einem neu konzipierten Studienprogramm richtet sich die Deutsche Buddhistische Union (DBU) an alle Interessierte, die ihr Wissen zum Buddhismus fundiert erweitern oder auffrischen wollen. Außerdem richtet sich das Programm speziell an buddhistische LehrerInnen oder ReligionslehrerInnen, die ein Ergänzungsstudium absolvieren möchten sowie an Ethik- und ReligionslehrerInnen jeder Konfession, die ihre Lehrqualifikation oder einfach ihr Wissen erweitern wollen. Die Themen sind vielfältig und geben einen Einblick in die Bereiche Ethik, Meditation und Weisheit. Der Kurs verbinden historisches Wissen mit aktuellen sozialen wie gesellschaftlichen Themen und der buddhistischen Praxis.

Der komplette Lehrgang dauert zwei Jahre. Er besteht aus rund 25 in sich abgeschlossenen Modulen, die aber auch einzeln besucht werden können. Ein Einstieg in das Programm ist jederzeit möglich. Die Seminare finden an unterschiedlichen Orten in Deutschland statt, meist in buddhistischen Zentren.

Nähere Informationen erhalten Sie unter unter: www.buddhismus-studium.de

Projektverantwortliche der DBU: Doris Wolter



2. Arbeitsgruppe »Zukunftsperspektiven«:

Die »AG Zukunftsperspektiven« der DBU will Tendenzen und Anliegen der Mitglieder aufspüren und so bearbeiten, dass sie dem Rat und der Mitgliederversammlung vorgelegt werden können. Neue Themen sollen hier angedacht, entwickelt und projektfähig gemacht werden.

Projektverantwortliche der DBU: Vajramala, eMail: dbu[at]dharma.de



3. Arbeitsgruppe »Theravadabuddhismus«:

In der AG »Theravada-Buddhismus« arbeiten Verantwortliche aus den DBU-Mitglieds­gemein­schaften zusammen, die dem Theravada-, Pali- oder Frühbuddhismus angehören. Die Ziel­setzung ist die Förderung des ursprünglichen Buddhismus auf der Dhamma-Grundlage des Pali-Kanon und dessen Kommentaren. Bereits existierende Aktivitäten und Projekte sollen vernetzt werden. Ein innerbuddhistischer Dialog, insbesondere zwischen den oben erwähnten Schulen ist angestrebt, aber auch mit anderen buddhistischen oder ganz allgemein spirituellen Gruppen soll zusammengearbeitet werden. Für Ordinierte ist innerhalb der AG kein Sonder­status vorgesehen – obwohl auch die Arbeit an einem westlichen Sangha-Modell angedacht ist.

Die Arbeitsgruppe hat sich erstmals auf der DBU-Mitgliederversammlung im April 2001 getroffen und folgende Ziele und Aufgaben definiert:

Projektverantwortliche der DBU: Agganyani, eMail: dbu[at]dharma.de

Theravada-Netz-Homepage: www.theravadanetz.de



4. Arbeitsgruppe »Tibetischer Buddhismus«:

Die Tibet AG stellt sich zur Aufgabe, Anfragen der DBU bezüglich des Tibetischen Buddhismus zu beantworten und eine Plattform für die Tibetisch Buddhistischen Zentren in Deutschland zu bieten. Daneben streben wir folgende Dinge an:

Projektverantwortliche der DBU: Karma Geleg Dorje, eMail: info[at]tibetag.de

Homepage: www.tibetag.de



5. »Forum Japanische Traditionslinien«:

In den letzten 2500 Jahren hat sich der Buddhismus von Indien aus kommend in ver­schiedenen Ländern verbreitet. Dabei sind in Lehre und Praxis unterschiedliche Akzente gesetzt worden. Das Forum »Japanischer Buddhismus« faßt jene Mitgliedsgemeinschaften der DBU zusammen, die von japanischen Traditionslinien geprägt sind. Die meisten der Gruppen praktizieren Zazen, entweder in einer Linie, die sich auf Rinzai zurückführt, oder in einer Linie, die auf Dogen zurückgeht.

Das Forum sieht seine Aufgabe darin, das gegenseitige Verständnis der Lehre und Praxis der Mitgliedsgemeinschaften zu fördern. Gespräche und gemeinsame Praxis sollen verdeutlichen, was uns verbindet, aber auch die Unterschiede zeigen, die das spezifische der jeweiligen Tradition ausmachen.

Während der jährlichen Mitgliedsversammlung der DBU treffen sich Delegierte der einzelnen Mitgliedsgemeinschaften; in der zweiten Jahreshälfte findet jeweils ein Treffen auf Einladung einer Mitgliedsgemeinschaft statt, das für alle Interessierte offen ist.

Kontakt: DBU-Geschäftsstelle, eMail: dbu[at]dharma.de.